Neujahrsbotschaft 2013

Neujahrsbotschaft 2013 enthaltend Informationen zu folgenden Themen:

– Neuerungen bei der Direkten Bundessteuer/Kanton Zürich
– Familienzulagen für Selbständigerwerbende
– BVG: Säule 3A bis zum 70. Altersjahr
– Wegfall der Dumont-Praxis: Steuerplanungsmöglichkeiten
– Ausserordentlicher Aufwand; Bundesgerichtsentscheid
– Mehrwertsteuer; Präzisierungen im Baugewerbe und bei Liegenschaftenhändler
– Erwachsenenschutzrecht
– Rechnungslegungsgesetz

Neujahrsbotschaft im pdf-Format

Neujahrsbotschaft 2013

Würth Treuhand AG, Zürich

 

Natürliche Personen

Direkte Bundessteuer

Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen; neues Kreisschreiben

Es liegt der Entwurf eines neuen Kreisschreibens zur Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen vor. Wesentlichste Neuerungen gegenüber den bisher geltenden Besteuerungsrichtlinien sind die Präzisierung des Besteuerungszeitpunktes und (in Anlehnung an den Kommentar zum OECD-Musterabkommen in Sachen Vermeidung von Doppelbesteuerungen) die Steuerbemessung bei internationalen Sachverhalten. Der Entwurf geht nun in die Vernehmlassung. Wir werden in einer zukünftigen Informationsschrift näher auf das Kreisschreiben eingehen, sobald dieses definitiv verabschiedet worden ist.

Lottogewinne bis CHF 1‘000 steuerfrei

Von Lottogewinnen bis CHF 1‘000 wird ab 01.01.2013 keine Verrechnungssteuer mehr in Abzug gebracht.

Bei der Direkten Bundessteuer sind Lottogewinne und Gewinne aus lotterieähnlichen Veranstaltungen bis CHF 1‘000 ab 01.01.2014 steuerfrei.

Ebenfalls ab 01.01.2014 gilt bei der Direkten Bundessteuer, dass 5% der Gewinne aus Lotterien als Einsatzkosten abgezogen werden können. Dieser Abzug ist auf maximal CHF 5‘000 begrenzt.

In den Kantonen gelten weiterhin die bisherigen Regelungen. Die Kantone haben 3 Jahre Zeit um die Steuergesetze anzupassen.

Kanton Zürich

Erhöhung der Kinder- und Kinderbetreuungs-Abzüge

Der Sozialabzug pro Kind erhöht sich von bisher CHF 7‘400 auf neu CHF 9‘000. Der Fremdbetreuungsabzug erhöht sich von bisher maximal CHF 6‘500 auf neu maximal CHF 10‘100 pro betreutes Kind.

Selbständigerwerbende; neu Familienzulagen möglich

Ab 1. Januar 2013 können nicht nur Angestellte sondern auch Selbständigerwerbende Familienzulagen beanspruchen. Allerdings müssen sich im Gegenzug alle Selbständigerwerbenden im Kanton des Geschäftssitzes zwingend einer Familienausgleichskasse anschliessen. Sie werden dann anspruchsberechtigt und müssen bis zu einem Erwerbseinkommen von CHF 126‘000 pro Jahr Beiträge an ihre Familienausgleichskasse leisten. Im Kanton Zürich beträgt der Beitragssatz 1,2% für das Jahr 2013. Als Erwerbseinkommen gilt das AHV-pflichtige Einkommen des Selbständigerwerbenden.

Das beitragspflichtige Einkommen berechnet sich wie folgt:

Reingewinn aus selbständiger Erwerbstätigkeit
+ steuerlich abzugsberechtigte, persönliche AHV-Beiträge
– Zins auf eingesetztem Eigenkapital
= beitragspflichtiges Einkommen

Neues Erwachsenenschutzrecht; Vorsorgeauftrag

Mit dem Inkrafttreten des neuen Erwachsenenschutzrechts auf den 01.01.2013 wird eine klare und einheitliche rechtliche Grundlage für den Vorsorgeauftrag und für die Patientenverfügung geschaffen. Die beiden Instrumente stärken das Selbstbestimmungsrecht: Wer rechtzeitig vorsorgt, kann sicherstellen, dass sein Wille respektiert wird, falls er später beispielsweise infolge Krankheit oder Unfall urteilsunfähig werden sollte.

Jede handlungsfähige Person kann mit einem Vorsorgeauftrag festlegen, wer sich im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit um ihre Betreuung und die Verwaltung ihres Vermögens kümmern und sie bei Rechtsgeschäften vertreten soll. Sie muss die Aufgabe der beauftragen Person, die eine natürliche oder juristische Person sein kann, möglichst genau umschreiben. Sie kann auch Weisungen erteilen, wie diese Aufgaben zu erfüllen sind und etwa bestimmte Vermögensanlagen verbieten. Die Vertretung kann umfassend gelten oder beschränkt werden (Bsp. auf finanzielle Angelegenheiten).

Wer einen Vorsorgeauftrag errichtet, trifft eine Entscheidung von grosser Tragweite. Deshalb sind bestimmte Formvorschriften vorgesehen: Der Vorsorgeauftrag muss entweder wie ein Testament von Hand geschrieben, datiert und unterzeichnet, oder durch ein Notariat öffentlich beurkundet werden.

Die Errichtung des Vorsorgeauftrages sowie dessen Hinterlegungsort kann beim Zivilstandsamt im Personenstandsregister (Infostar) eingetragen werden. Auf diese Weise stellt die betroffene Person sicher, dass ihr Vorsorgeauftrag nicht toter Buchstabe bleibt. Im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit erkundigt sich die Erwachsenenschutzbehörde beim Zivilstandsamt, ob ein Vorsorgeauftrag vorliegt und prüft gegebenenfalls, ob er gültig errichtet worden ist. Sind sämtliche Voraussetzungen für seine Wirksamkeit erfüllt, händigt die Erwachsenenschutzbehörde der beauftragen Person eine Urkunde aus, worin ihre Aufgaben und Rechte festgehalten sind.

ð  Es ist sinnvoll, die Lebenssituation zu überprüfen und allenfalls einen Vorsorgeauftrag
zu errichten. Wir beraten Sie gerne.

Patientenverfügung

Mit einer Patientenverfügung kann eine urteilsfähige Person festlegen, welchen medizinischen Massnahmen sie im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit zustimmt und welche sie ablehnt. Sie kann auch eine Person bezeichnen, die an ihrer Stelle über die medizinischen Massnahmen entscheiden soll.

Die Patientenverfügung muss schriftlich errichtet, datiert und unterschrieben werden. Im Gegensatz zum Vorsorgeauftrag genügt somit ein ausgefülltes und unterschriebenes Formular. Sie kann jederzeit geändert werden.

ð Es ist sinnvoll, die Lebenssituation zu überprüfen und allenfalls eine Patientenverfügung
zu errichten.
Wegfall der DUMONT-Paxis eröffnet Steuerplanungsmöglichkeiten

Der Wegfall der sogenannten DUMONT-Praxis (Steuerliche Nicht-Anerkennung von Liegenschaften-Renovationskosten in den ersten 5 Jahren nach dem Kauf der Liegenschaft) bietet steuerliche Planungsmöglichkeiten. Die Renovationskosten werden heute nur noch danach beurteilt, ob es sich um werterhaltende oder wertvermehrende Kosten handelt. Die Erfahrung mit den Steuerbehörden zeigt, dass jeweils ein erheblicher Teil solcher Renovationskosten als werterhaltende Kosten und somit abzugsfähige Kosten anerkannt werden. Es können so ohne weiteres 80% und mehr der anfallenden Renovationskosten steuermindernd geltend gemacht werden. Steuerpflichtige, welche sich mit dem Kauf einer renovationsbedürftigen Liegenschaft, sei es zur eigenen Nutzung oder zur reinen Kapitalanlage befassen, können durchaus massive Steuerminderungen durch geschickte Wahl des Zeitpunktes, zum Beispiel durch Verrechnung der Renovationskosten mit gleichzeitig anfallendem ausserordentlich hohem übrigen Einkommen, erzielen. Die renovierte Liegenschaft sollte dann aber langfristig (zum Beispiel mehr als 20 Jahre) behalten werden, da bei einem späteren Verkauf und einem dabei erzielten Grundstückgewinn die zum Abzug zugelassenen Renovationskosten nicht mehr geltend gemacht werden können.

ð In einem konkreten Fall beraten wir Sie gerne.     

BVG: 3. Säule A, Abzüge bis zum 70. Altersjahr möglich

Beiträge an die 3. Säule A können bis zum Erreichen des 70. Altersjahrs geleistet werden, sofern entsprechendes Erwerbseinkommen erzielt wird. Da heute immer mehr Personen nach der offiziellen Pensionierung weiterarbeiten, wird die Möglichkeit der weiteren Einzahlung von Beiträgen in die 3. Säule A auch immer öfter genutzt. Falls der Angestellte weiterhin in der Pensionskasse des Arbeitgebers verbleiben kann (wird von vielen Pensionskassen bis zum 70. Altersjahr angeboten), kann die kleine 3. Säule A von zurzeit maximal CHF 6‘739 einbezahlt werden (eine Banklösung ist  dabei einer Versicherungslösung vorzuziehen). Falls die Person nicht mehr einer 2. Säule angeschlossen ist, kann die grosse 3. Säule A von 20% des erzielten Erwerbseinkommens oder maximal CHF 33‘696 genutzt werden. Im Jahr der Pensionierung bzw. des Wegfalls der 2. Säule ist es bereits möglich, die Einzahlung in die grosse 3. Säule A vorzunehmen (20% des Erwerbseinkommens ab Datum der Pensionierung bis zum Ende des laufenden Jahres bzw. Maximum CHF 33‘696). Die Einzahlung in die 3. Säule A muss bzw. darf dann aber erst nach dem Tag der Pensionierung bzw. des Wegfalls der 2. Säule erfolgen.

ð   Pensionierte mit weiterer Beschäftigung sollten die 3. Säule A nutzen.

 

Juristische Personen

Ausserordentlicher bzw. periodenfremder Aufwand; Bundesgerichtsentscheid verweigert steuerlichen Abzug

Das Bundesgericht hat in einem Urteil zur Steuerperiodizität (BGE vom 09.8.2011 (2C_429/2010), d.h. zur periodengerechten Aufwandabgrenzung, seine bisherige Praxis bestätigt, wonach es nicht im Belieben einer buchführungspflichtigen juristischen Person liegt, Aufwendungen in der einen oder anderen Steuerperiode anfallen zu lassen. Als Ergebnis des Entscheides wird die Nachholung von unterlassenen Aufwandbuchungen in einer späteren Steuerperiode steuerlich nicht zugelassen.

Im konkreten Fall ging es um einen ausserordentlichen, periodenfremden Aufwand, welcher sich anlässlich einer AHV-Revision in einer Gesellschaft ergeben hatte. Der AHV-Revisor stellte fest, dass in vergangenen Jahren wesentliche AHV-pflichtige Lohnsummen nicht deklariert worden waren. Für die entsprechend geschuldeten AHV-Beiträge waren in den Vorjahren auch keine entsprechenden Rückstellungen vorgenommen worden. Der sich aus der AHV-Revision ergebende ausserordentliche bzw. periodenfremde Aufwand wurde im Jahr der AHV-Revision entsprechend in der Jahresrechnung auch als periodenfremder Aufwand verbucht, was handelsrechtlich absolut korrekt und zwingend war. Die Steuerbehörde anerkannte diesen ausserordentlichen Aufwand jedoch nicht, da er nicht der entsprechenden Steuerperiode zuzuordnen sei. Das Bundesgericht schützte in seinem Urteil die Auffassung des Kantonalen Steueramtes. Eine steuerliche Korrektur der Vorjahresperioden war vermutlich ebenfalls nicht möglich, da die entsprechenden Jahre bereits definitiv veranlagt worden waren und keine neue Tatsache vorgelegen hatte, um eine Revision begründen zu können.

ð Besser eine Rückstellung zu viel als zu wenig verbuchen.

 

Änderungen und Präzisierung zur MWST
Branchen-Info Baugewerbe / Liegenschaftenhandel

Die nachfolgenden Ausführungen liegen im Entwurf vor und werden voraussichtlich am
01. Juli 2013 in Kraft gesetzt:

Dabei werden insbesondere der Verkauf von selbst erstellten oder umgebauten Immobilien (Abgrenzung Werkvertrag / Kaufvertrag) behandelt:

  • Wird eine Immobilie veräussert, auf der vom Veräusserer ein Neubau erstellt oder ein Umbau realisiert wird und der Abschluss des entsprechenden Kauf- oder Vorvertrages (Datum der Beurkundung) findet vor Baubeginn statt, dann liegt eine steuerbare Immobilienlieferung vor. Als Baubeginn gilt der Beginn der Aushubarbeiten oder der Beginn der Umbauarbeiten. Der Baubeginn muss anhand von Dokumenten nachgewiesen werden können. In allen anderen Fällen liegt eine von der Steuer ausgenommene Immobilienlieferung vor.

 

  • Gehört der Boden, auf dem das Bauwerk erstellt wird einem Dritten oder dem Käufer selbst, stellt der Verkauf dieser Objekte immer eine steuerbare Werklieferung dar. Von dieser Regel wird abgewichen, wenn der Veräusserer des Bodens (Dritter) und Bauunternehmer (GU / Investor) eng verbundene Unternehmen sind. In diesem Fall wird nach den Kriterien gemäss Abschnitt 1 gehandelt.
  • Zusatzwünsche der Käufer, die nicht im Kaufvertrag enthalten sind und Mehrkosten zur Folge haben, teilen das steuerliche Schicksal des gesamten Bauwerks.

 

Präzisierungen der MWST zur „unternehmerischen Tätigkeit“,
resp. zur MWST-Pflicht

  • Eine unternehmerische Tätigkeit übt aus, wer eine auf die nachhaltige Erzielung von Einnahmen aus Leistungen ausgerichtete berufliche oder gewerbliche Tätigkeit selbständig ausübt und unter eigenem Namen nach aussen auftritt, in welcher Rechtsform auch immer.
  • Eine nachhaltige Erzielung von Einnahmen setzt ein auf eine gewisse Dauer angelegtes, planmässiges Vorgehen des Unternehmens voraus. Auch eine kurze Dauer genügt, wenn die Tätigkeit in dieser Zeit intensiv ausgeübt wird. (Bsp. Festwirtschaft)

  • Eine beabsichtigte Gewinnerzielung ist nicht Voraussetzung einer unternehmerischen Tätigkeit.
  • Nicht als unternehmerische Tätigkeiten gelten Hobbys oder Liebhabereien.
  • Weiterhin ist von der MWST-Pflicht befreit, wer weniger als CHF 100‘000 Umsatz pro Kalenderjahr erzielt.

 

  • Für gemeinnützige Institutionen gelten Sonderregelungen. Die MWST-pflicht beginnt ab einer Umsatzgrenze von CHF 150‘000.
  • Als unternehmerisch tätig gilt eine gemeinnützige Institution, wenn diese mit den Einnahmen mehr als 25% der Ausgaben gedeckt werden. In Bezug auf den Deckungsgrad ist jede Abteilung (Bereich) gesondert zu beachtrachten.

 

  • Es kann also vorkommen, dass innerhalb einer Organisation, einzelne Bereiche der MWST unterstehen und andere nicht.
  • Im Grundsatz tritt die Änderung rückwirkend per 01.01.2010 in Kraft. In der Regel wird trotz Rückwirkung keine Korrektur der Vorjahre erfolgen. Dies trifft vor allem bei der Saldosteuersatzmethode zu.

 

Ausdehnung der strafbaren Falschbeurkundung (Gefälligkeitsrechnung)

Das Bundesgericht hat in einem neuen Entscheid folgendes festgehalten (BGE 6B_571/2011):

Neu macht sich strafbar, wer inhaltlich unwahre Rechnungen an eine buchführungspflichtige Gesellschaft ausstellt. Damit werden Lieferanten für die Buchhaltung der Gesellschaft verantwortlich, denn nicht die Rechnungen als solche, sondern nur die Rechnungen als Buchhaltungsbelege stellen Urkunden von erhöhter Glaubwürdigkeit dar.

Der Urkundenfälschung kann sich demnach der Rechnungsaussteller strafbar machen, wenn die inhaltlich unwahre Rechnung nicht mehr nur Rechnungsfunktion hat, sondern in erster Linie auch als Beleg für die Buchhaltung der Rechnungsempfängerin bestimmt ist. Insbesondere ist dies der Fall, wenn andere als die tatsächlich erbrachten Leistungen in Rechnung gestellt werden. (Beispiel: Leistungen für die private Liegenschaft werden der Gesellschaft des Aktionärs unter anderem Titel in Rechnung gestellt).

Neues Rechnungslegungsgesetz (REG)

Das neue Rechnungslegungsgesetz ist vom Bundesrat per 1. Januar 2013 definitiv in Kraft gesetzt worden. Ab 2015 sind die Einzelabschlüsse zwingend nach neuem Recht zu erstellen. Konzernrechnungen sind ab 2016 nach neuem Recht zu erstellen.

Wir haben in der Neujahrsbotschaft 2012 bereits ausführlich über das neue Gesetz berichtet. Deshalb geben wir nachfolgend nur noch in Stichworten eine Zusammenfassung der Neuerungen:

 

 

 

Allgemein:

  • Rechnungslegung wird rechtsformneutral
  • Umfang der Vorschriften richten sich nach der Unternehmensgrösse
  • Vorsichtsprinzip und Möglichkeit zur Bildung von stillen Reserven bleiben bestehen
  • Massgeblichkeit der Handelsbilanz für die Gewinnbesteuerung bleibt bestehen
  • Einzelunternehmen, Personengesellschaften sowie Vereine und Stiftungen, die nicht im Handelsregister eintragungspflichtig sind, mit Umsatz von weniger als
    CHF 500‘000 müssen lediglich über Einnahmen, Ausgaben sowie über die Vermögenslage Buch führen
  • Auf zeitliche Abgrenzungen kann verzichtet werden, sofern der Nettoerlös
    CHF 100‘000 nicht überschreitet (Einnahmen-Ausgaben-Rechnung nach Ist-Methode)
  • Gründungskosten dürfen nicht mehr aktiviert werden

Gliederungsvorschriften in Bilanz und Erfolgsrechnung

Anhang:

  • Verzichtsmöglichkeit bei Einzelunternehmungen und Personengesellschaften, sofern sie die Kriterien für grössere Unternehmungen nicht erfüllen
  • Brandversicherungswerte sind nicht mehr anzugeben
  • Erklärung zu Anzahl Vollzeitstellen
  • Erläuterungen zu ausserordentlichen, einmaligen oder periodenfremden Positionen in der Erfolgsrechnung
  • Angaben zur Risikobeurteilung fällt weg (neu im Lagebericht)

Zusätzliche Vorschriften für grössere Unternehmungen:

  • Bilanzsumme über 20 Mio., Umsatz über 50 Mio., Mitarbeiter über 250, 2 Kriterien davon erfüllt
  • Publikumsgesellschaften
  • Unternehmen, die zur Erstellung einer Konzernrechnung verpflichtet sind

Zusatzberichterstattung für grössere Unternehmungen:

  • Erweiterte Angaben im Anhang (Honorare Revisionsstelle, Fälligkeiten der langfristigen Verbindlichkeiten
  • Geldflussrechnung
  • Lagebericht

 

Sozialversicherungen

Auf den 1. Januar 2013 haben sich gegenüber 2012 nur wenige Änderungen bei den Sozialversicherungen ergeben. Die entsprechenden Sätze/Beiträge sind auf dem separaten Blatt ersichtlich.

 

Zürich,  Januar 2013